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Ausarbeitungen / Berichte Leitfaden

 

 

 

  

Generelles

Es ist selbstverständlich, dass Ausarbeitungen und Berichte neben einer guten inhaltlichen Ausarbeitung auch formal korrekt und optisch gut gestaltet sind. Eine Hilfe hierfür sind die hier vorgestellten Anleitungen zur Erstellung schriftlicher Arbeiten.

Um eine Vorstellung vom möglichen Aussageniveau eines Berichtes zu erhalten, ist es daher informativ, sich vorab eine Publikation in einer guten wissenschaftlichen Zeitschrift anzusehen.

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Bearbeitung / Formatierung

Die Arbeit ist in deutscher oder englischer Sprache anzufertigen.

Der Text sollte fließend lesbar sein. Schreiben Sie prägnant. Korrekte Verwendung der Fachbegriffe beweist die Qualität der Arbeit. Die ,,Ich"-Form ist in deutschen wissenschaftlichen Texten nicht üblich, besser Passiv oder im Notfall: der Autor oder die Autorin. Tipp: Lassen Sie den Text von einer anderen Person kritisch auf Sprachfehler hin lesen.

Textverarbeitungsprogramme sind keine Schreibmaschinen! Nutzen Sie deren eigentliche Vorteile (Layoutvorlagen, automatische Nummerierung von Überschriften, Abbildungen, Formeln, automatische Verzeichniserstellung incl. Seitenzahlen, automatisch aktualisierte Querverweise, Rechtschreibkorrektur, Silbentrennung,... ). Wissenschaftliche Texte werden oft mit dem Formatierungssystem LATEX erstellt. Stilvorlagen sind am Institut erhältlich.

 

Orthographie: Auf dieser Stufe kein Thema; in Arbeiten zur Erlangung eines akademischen Grades gibt es keine Rechtschreibfehler (neue Rechtschreibung).


Stil: Achte auf Pleonasmen (bei der Wortwahl), auf Redundanzen (im Denkablauf). Verwende eine eingeführte Bezeichnung oder Benennung konsequent; vermeintliche Abwechslung stiftet hier eher Verwirrung. Achte auf logische Abläufe, auf gleich bleibende "Richtung" bei der Beschreibung (z. B. immer von oben nach unten, von vorne nach hinten, von älter zu jünger).


Vermeide nach Möglichkeit: Substantivierungen [messen <- Messung durchführen, nachweisen <- den Nachweis erbringen], Füllwörter [nun, doch, wohl, aber, besonders, vor allem, auch, so], ungenaue Angaben [häufig, oft, sehr, ab und zu, gerne einmal, kaum, nicht immer].


Vermeide Schwulst: Das Aufmotzen von Wörtern mit Präfixen und Suffixen [zeigen -> aufzeigen] oder die unnötige Anwendung von Superlativen und Elativen "...unterschiedlichster Ausprägung", "...weitestgehend".

Lesen Sie vor der Abfassung der Arbeit ein gutes deutsches Buch!

  • Zeilenabstand nicht zu klein, damit der Text noch gut lesbar ist. Richtgröße 1,5-fach

  • Für die Schriftgröße gelten analoge Überlegungen: z.B. Times New Roman - 12 pt oder Arial - 11 pt

  • Rand nicht zu klein wählen (>= 2 bis 2,5 cm)

  • Ausrichtung: Blocksatz

Abbildungen, Diagramme und Tabellen:

Bei Diagrammen/Abbildungen sind Abszissen und Ordinaten genau zu beschriften (Angabe von Variablen und Einheiten). Unter jeder Abbildung bzw. Tabelle muss deren Nummer (separate Durchnummerierung der Abbildungen und Tabellen ist erforderlich!) und eine Erläuterung sowie gegebenenfalls deren Quelle angegeben werden, auch wenn sie modifiziert wurden, also z.B.: Abb. 2.8: Einleitungsbauwerk an der Alb in Karlsruhe (Quellenname, 1993). Abbildungen müssen gut erkennbar sein, ansonsten sollte man besser darauf verzichten! Sie müssen schnell erfassbar, lesbar und auf das Wesentliche reduziert sein. Ihre Schlussfolgerungen aus einer Abbildung sollten in dieser leicht erkennbar sein. Abbildungen, die im Vergleich betrachtet werden sollen, müssen gleiche Maßstäbe aufweisen (unterschiedliche Maßstäbe täuschen falschen Sachverhalt vor!).

Auf jede Abbildung/Tabelle sollte im Text hingewiesen werden (in der Nähe der Abbildung). "Besser eine einfache Handskizze als eine überfrachtete AutoCAD-Zeichnung"

 

Statistik

In fast allen Arbeiten müssen die im Studium erlernten Methoden der Statistik und Ausgleichungsrechnung angewandt werden. Eigenschaften einer Fehlerverteilung lassen sich auf viele Arten darstellen: Standardabweichung, maximaler Fehler, Histogramm der Fehlerverteilung, prozentualer Anteil von Fehlern über einer festgelegten Grenze usw. Welche dieser Darstellungsarten (ggf. mehrere) sind für Ihre Ergebnisse geeignet? Wo nötig, bitte statistische Tests anwenden (ist Ihr Ergebnis signifikant?).

 

Formeln

Benutzen Sie einheitliche Variablenbezeichnungen über den ganzen Text (hierauf besonders achten, wenn Formeln aus verschiedenen Quellen übernommen werden, bzw. auch in Abbildungen). Jeder Variablenname muss im Text bei seiner ersten Erwähnung erklärt werden (mit Maßeinheit). Alle Variablen müssen im Verzeichnis der verwendeten Formelzeichen enthalten sein. Alle Formeln erhalten eine Formelnummerierung.

 

Eigene Software, Programmquelltexte

Jedes Programm oder Unterprogramm wird in einem Programmablaufplan dargestellt. Dieser soll Datenfluss und Zusammenspiel aller Komponenten veranschaulichen. Quelltexte müssen eine umfangreiche Kommentierung enthalten: alle Variablen erklären, Eingangsgrößen und Rückgabewerte von Unterprogrammen dokumentieren, Quellen für Algorithmen aufzeigen (z.B. Verweis auf Formeln in der Studienarbeit)

Quelltexte bitte auf CD-ROM (oder Diskette) allen Kopien der Arbeit beilegen. Programmtexte müssen nicht noch einmal in gedruckter Form beigefügt werden.

 

Umfang der Ausarbeitung / Berichte

Die Seitenzahl leitet sich aus verschiedenen Gesichtspunkten ab; neben dem Argument der begrenzten Zeit ist dies vor allem: Ein interessierter Leser möchte durchaus umfassend informiert werden, jedoch nicht mehr lesen müssen als unbedingt notwendig. Das allgemeine Informationsangebot ist heute außerordentlich groß. Daher tendieren Personen, die berufsbedingt viel lesen müssen, dazu, Texte daraufhin zu prüfen, ob sie sie wirklich lesen sollen oder können. Kürzere Texte haben daher größere Aussichten, bald gelesen und damit rezipiert zu werden.

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Gliederung

Der Aufbau des Textteiles ist je nach Art der Themenstellung variabel. Prinzipiell lassen sich dabei drei Arten unterscheiden: experimentelle, numerische/theoretische Arbeiten und Literaturarbeiten.
Innerhalb des Kapitels wird der Text in sinnvolle, in sich geschlossene Abschnitte (sections) gegliedert. Titel-Hierarchie einfach gestalten: Mit Untertiteln versehene Unterteilungen sind möglich. Sie werden ebenfalls nummeriert (3.1., 3.2., 3.3. usw.). Als weitere Abstufung ist höchstens nochmals eine Unterteilung sinnvoll (3.1.1., 3.1.2., 3.1.3. usw.).

* Titel

* Aufgabenstellung (Original ins Original)

* Englisches Abstract UND Deutsche Synopsis

* Inhaltsverzeichnis

* Einleitung
* Grundlagen

* Ansätze / Annahmen
* Methoden und Material (theoretisch, numerisch, praktisch, literarisch)
* Ergebnisse

* Diskussion
* Schlussfolgerungen und Ausblick
* Literaturverzeichnis

* ggf. Anlagen (Software, Originaldaten, Rohdaten,... auch auf CD-ROM)

 

Titelblatt

Hier sollte das Institut für Hydromechanik genannt werden, Thema, BearbeiterIn, BetreuerIn, Arbeitsgruppe, Abgabetermin, Kontaktdaten (Tel., E-Mail, ...)

 

Abstract (in englischer Sprache) UND Synopsis (in deutscher Sprache):

Übersicht über die Arbeit. Soll nicht eine bloße Übersetzung der Zusammenfassung sein. Auch wichtige Punkte aus der Einleitung, den Methoden und der Diskussion können erwähnt werden. Keine Hinweise auf Tab. und Abb. Ein Abstract soll in sich geschlossen und abgeschlossen sein. Sinn: Ergebniszusammenfassung für einen ersten Überblick über den Inhalt (neue Erkenntnisse) Ihrer Arbeit. Ein einleitender Abschnitt zur Themenerläuterung und -abgrenzung ist von Vorteil.

Maximale Länge: 0,5 bis 1 Seite.

 

Einleitung

Ein kurzes Kapitel, welches (etwas ausführlicher als die Aufgabenstellung) vom Allgemeinen an die eigentliche Fragestellung heranführt und gegebenenfalls die Motivation zur Arbeit erläutert.

Ausgangslage, gegenwärtiger Wissensstand, klar umrissene Problemstellung, eventuell ein Hinweis auf auseinander gehende Meinungen. Ziel der Arbeit. Kein historischer Abriss, keine theoretischen Auseinandersetzungen. Nur als unterster Abschnitt, ohne Titel, eine Danksagung (Acknowledgments) an die Personen oder Institutionen, welche entscheidend mitgeholfen oder Material zur Verfügung gestellt haben. Für körperliches Wohl sorgende Freunde und moralische Aufrichter oder bloße Manuskript-Durchleser werden nicht erwähnt, auch wenn sie über einen großen Namen verfügen. Gedankt werden soll für entscheidende geistige Mitarbeit, eingebrachte Ideen, Beiträge zur Deutung der Befunde.

 

Grundlagen

Hier sollen ausgewählte Grundlagen erläutert werden, die zum Verständnis der konkreten Fragestellung beitragen. Nur Stoff, der im folgenden angewendet wird, soll hier erläutert werden.

 

Methoden und Material

Dieser Teil ist kurz zu halten und beinhaltet eine Beschreibung wiederkehrender Analysemethoden oder Berechnungsmethoden. Meist zwei einfach auseinander zuhaltende Abschnitte über die bearbeiteten Ansätze und Annahmen, wie man zu den Resultaten gekommen ist (Hilfsmittel, Vorgehen, technische Ausrüstung, Aufwand). Allgemein zugängliche, bekannte Methoden werden nur erwähnt, nicht beschrieben (z.B. die Durchflussmessung mit einem Flügelrad). Unterkapitel sind nötig, wenn z.B. eine Sammlung von Definitionen, Begriffen, neu festgelegt wird oder wenn ein Untersuchungsgebiet beschrieben werden muss. Ein eigenes Hauptkapitel ist nur erforderlich, wenn dazu eigene Daten vorhanden sind (z.B. im Untersuchungsgebiet erhaltene Temperaturkurven, Niederschlagsreihen, Sauerstoff-Messreihen usw.) und diese für die Arbeit relevant sind.

Nur bei methodischen Neuentwicklungen muss detailliert berichtet werden.

 

Ergebnisse

Als Ergebnisse sind die aufgeführten Versuche und Beobachtungen zu erläutern. Hierbei sind vorzugsweise aufbereitete Daten graphisch oder tabellarisch darzustellen. Rohdaten können ggf. in einem Anhang angefügt werden. Nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich das Zentrum der Arbeit. Aus dem Text muss klar hervorgehen, worauf sich eine Aussage stützt. Keine unbelegten, schwammigen Aussagen, keine Gemeinplätze. Auch ein "Misserfolg" ist ein Ergebnis, vielleicht nur nicht das erwartete. Zum Text: Gewissermaßen eine Gratwanderung ist das Besprechen von Tabellen und Abbildungen. In keinem Fall darf der Inhalt der Legende im Text wiederholt werden (Tages-Anzeiger-Stil). Auch der Inhalt der Abbildungen und Tabellen selbst, ihre Aussage wird im Text nicht wiederholt.

 

Diskussion

Die Diskussion ist das eigentliche Kernstück der wissenschaftlichen Arbeit. Hier werden die Daten bewertet. Im Idealfall erfolgt eine Gegenüberstellung mit Literaturergebnissen (sofern vorhanden). Sind Übereinstimmungen zu erwarten, wie können Abweichungen erklärt werden? Was bedeuten die neuen Erkenntnisse? Begründungen, Aufdecken der Kontroversen, Dialog mit Opponenten, aber keine abfälligen Rundumschläge. Die Diskussion soll die am Ende des Einleitungsteils aufgeworfenen Fragen im Hinblick auf die Ergebnisse erörtern. Am Ende des Diskussionsteils sollte ein Fazit stehen.


Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Zusammenfassung sollte in übersichtlicher Form die wesentlichen Inhalte und die erzielten Ergebnisse bzw. die gewonnenen Erkenntnisse einschließlich erarbeiteter Folgerungen wiedergeben. Der Ausblick gibt Auskunft über Fragen für zukünftige Arbeiten, welche sich aus den (neuen) Erkenntnissen ergeben.

Die Zusammenfassung enthält die wesentlichen theoretischen Annahmen und leitenden Fragestellungen der Untersuchung, Angaben zum methodischen Vorgehen und ggf. zur statistischen Analyse, die Hauptergebnisse (z. B. in Thesenform) und Schlussfolgerungen. Hinweise auf Tabellen und Abbildungen sind nicht gestattet, ebenso wird nicht auf Literaturstellen verwiesen. Die Zusammenfassung darf nichts enthalten, was nicht in der Arbeit zu finden wäre. Die Floskel: "Die Resultate werden diskutiert" ist überflüssig, da sie nichts enthält, was über das Inhaltsverzeichnis hinausgeht.

Die Zusammenfassung sollte so abgefasst werden, dass ein Leser am Ende sagt: Diese Arbeit möchte ich mir jetzt noch genauer anschauen, sie verspricht interessant zu sein. Der Umfang kann bei etwa zwei Seiten liegen.

 

Literaturverzeichnis

Es ist ein Gebot wissenschaftlichen Arbeitens, die Herkunft aller Tatsachen und nicht selbst entwickelter Gedanken zu belegen. Alles Übernommene ist mit einer Quellenangabe zu versehen. Die Zitierweise wird in der Praxis unterschiedlich gehandhabt. Entscheidend ist, dass die Quellenangabe eindeutig ist und dem Leser das Auffinden der Textstelle bzw. der Daten ermöglicht. Nach dem Prinzip: Möglichst wenige Arbeiten, aber alle wichtigen erwähnen. Keinesfalls krampfhaft nach weiterer Literatur suchen, welche noch irgendwie eingebaut werden könnte. Das Literaturverzeichnis ist unter keinen Umständen ein Nachweis für immense Leseleistung während des Studiums. Nehmen Sie nur solche Quellen auf, die Sie selbst in den Händen gehalten haben (keine Quellenangaben aus ,,zweiter Hand"!).  Zitieren Sie nur dann aus Studienarbeiten, wenn sie sich auf dort originär gewonnene Daten, Erfahrungen, Produkte beziehen. Beim Zitieren von oder dem Abschreiben aus Studienarbeiten bitte Vorsicht walten lassen. Diese enthalten noch mehr Fehler als Veröffentlichungen im Allgemeinen.

Die Literaturzitate werden alphabetisch (Mehrfach-Nennungen des gleichen Autors auch zeitlich) geordnet.

Das saubere Zitieren ist eine der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Im allgemeinen wird zwischen wörtlichen und sinngemäßen Zitaten unterschieden. Ein wörtliches Zitat erhält am Beginn und am Schluss ein Anführungszeichen, danach eine Quellenangabe. Sinngemäße Zitate sind den wörtlichen vorzuziehen.

Im Text werden Literaturstellen z.B. in Klammern stehend zitiert, in denen Name und Jahr der Veröffentlichung, also: (Brunk et al., 1996), stehen. Die Literaturstellen sind im Literaturverzeichnis am Ende des Textteiles der Arbeit vollständig und sorgfältig anzugeben, z.B.:
Brunk, B., Weber-Shirk, M., Jensen-Lavan, A., Jirka, G.H. and Lion, L.W., 1996, "Simulating Turbulence and Sedimentation in Natural Hydrodynamic Systems by Means of a Differential Turbulence Column", J. Hydraulic Engineering, 122,7, 373-380

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Vortrag

Sinn: Präsentation der ihrer Arbeit zugrunde liegenden Problematik, ihrer Herangehensweise und Ergebnisse; insbesondere für diejenigen, die ihre Arbeit nicht gelesen haben. Zeitlicher Umfang: 20 Minuten, anschließende Diskussion. Aufgrund der knappen Zeit müssen sie aus ihrer Arbeit das Wichtigste selektieren; lassen sie lieber Einzelheiten weg, als dass Sie ihren Vortrag überfrachten. Präsentation mit Overhead-Projektor, Videobeamer, ggf. auch Tafel, Diaprojektor, ... Organisieren Sie sich bitte alle benötigten technischen Hilfsmittel. Prüfen Sie deren Funktionsfähigkeit! Vortragsgliederung ähnlich wie die Gliederung ihrer Arbeit.

Erstellen von Folien: Folien dienen der optischen Unterstützung des von Ihnen Vorgetragenen.

– Schriftgröße: min. 18pt (Denken Sie an die Zuhörer in der letzten Reihe!)

– Titelfolie mit Thema, Name, ggf. kurze Gliederung

– keine ausformulierten Sätze (kann keiner so schnell lesen), nur Stichworte

– Farbige Folien können ,,trockene" Themen gut auflockern. (Unterstreichungen, Markierungen, Hervorhebungen in Grafiken)

– Bieten Sie dem Publikum ständig optische Reize, d.h., halten Sie keine längeren Monologe

ohne optische Unterstützung. Alle Inhalte des Vortrags müssen sich auch in den Folien

wiederfinden. Bei Grafiken, Diagrammen, Tabellen: erläutern Sie zuerst den Aufbau der Abbildung (z.B.: Ein-

heiten und Skalierung der Achsen), anschließend das, was dargestellt ist (z.B.: Kurvenverlauf in

Worten wiedergeben). Interpretieren Sie nun den Sachverhalt. Denken Sie immer daran: Sie haben die Abbildung schon oft betrachtet, Ihr Publikum hat sie wahrscheinlich noch nie gesehen.

Formulieren Sie ihren Vortrag nicht Wort für Wort aus und lesen Sie bitte nicht einen vorformulierten Text ab. Besser: nutzen Sie die Stichworte auf den Folien als roten Faden und sprechen Sie frei. Üben Sie ihren Vortrag mehrfach vor der Verteidigung (sich laut vorerzählend).

 

Poster

Freiwillig!!!!! Am besten zum Vortrag!

Sinn: visuell orientierte Darstellung der Ergebnisse Ihrer Arbeit zum Aushang.

Inhalt: kurze Einführung in das Thema und wichtigste Ergebnisse

Gestaltung: nicht mehr als 50% Text, besser Fotos, Grafiken etc.

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Literatur

  • Scott A. Socolofsky, How to write a research journal article in engineering and science, 2004 (PDF)

  • Typing Mathematics for Engineers – a guide for the use of MS-Word, with a macro for inline equations for automatic numbering of equations, plus some comments on the desirability of LaTeX.

  • Lucidity principles in brief (Michael McIntyre)

  • Gerhard H. Jirka, 1992, Guide to write a paper (PDF)
  • JOHN MCNOWN; Lengths of papers, about introductions, abstracts and conclusions, Journal of Hydraulic Engineering 1996 (PDF)

  • JAMES C. GARLANDER, Advice to beginning  physics speakers, Physics Today, July 1991 (PDF)

  • ROBERT A. NELSON, Guide for metric practice, Physics Today, August 1996 (PDF)

  • Andreas Ludwig, Vortragsleitfaden

  • FrankR.Kschischang, Giving a talk, University of Toronto

  • Mark D. Hill, Oral Presentation Advice

  • Eine etwas ausführlichere Broschüre "Schreiben im Studium" gibt es auch beim Zentrum für Information und Beratung, Karlstraße 40, 76133 Karlsruhe, Fon (0721) 608-4930, Fax 608-4902, Email: zib@zib.uni-karlsruhe.de

  • DAY, R.A. (1979): How to Write and Publish a Scientific Paper. isi press, Philadelphia.

  • FARR, A.D. (1985): Science Writing for Beginners. Blackwell, Oxford.
  • HEUER, W. (1986): Richtiges Deutsch. NZZ-Verlag'Zürich.
  • POENICKE, K. & I. WODKE-REPPLINGER (1988): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten. Bibliograph. Inst., Mannheim (Duden Taschenbücher Bd. 21).
  • Höger, H. (1994). Schriftliche Arbeiten im Studium. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Informationen für Studienarbeiten, Diplomarbeiten, für Doktoranden

Im folgenden ein paar Literaturhinweise, die Hinweise und Tips zur Erstellung und Durchführung von Vorträgen beinhalten:

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Sonstiges

 Hier sind die Übersetzungen einiger bekannter Abkürzungen aufgeführt.

Abkürzung Ausgeschrieben Bedeutung englisch
Abb. Abbildung Darstellung, Zeichnung, Foto fig. = figure
ad lib. ad libitum nach Belieben ad lib.
ca. circa etwa, ungefähr ca.
d.h. das heißt das heißt i.e.= id est = that is
entspr. entsprechend entspricht, entsprechend viz. = videlicet = namely
et al. et alii und andere, weitere et al.
Expl. Exemplar Stück Expl.
f. filius Sohn (bei Autoren) f.
f. folgende Seite folgende Seite f.
ff. folgende Seiten folgende Seiten ff.
Hrsg. Herausgeber Herausgeber ed. = editor, edition
in lit. in littera, in literis brieflich in lit.
in Vorb. in Vorbereitung wird demnächst veröffentlicht in press
Jg. Jahrgang Jahrgang vol. = volume
Jh. Jahrhundert Jahrhundert  
Kap. Kapitel Abschnitt  
l.c. loco citato an der erwähnten Stelle, d.h. wie bereits zitiert
 
Mskr., Ms. Manuskript als Manuskript oder kopierte Blätter erschienen
 
mündl. mündlich gesprochene Mitteilung  
N.N. nomen nominandum der zu nennende Name, noch unbekannt
 
Nr. Nummer, numero Nummer, numero no. =# = number
p. pagina Seite P. = page
p.a. pro anno pro Jahr, jährlich  
pers. Mitt. persönliche Mitteilung persönliche Mitteilung pers. comm. = personal communication
Tab. Tabelle Liste von Zahlen, Worten table = tab.
Taf. Tafel Tafel pl. = plate, aber auch table = tab.
usw. und so weiter und so weiter = etc., et cetera  
vergl. vergleiche vergleiche cf. = confer = compare
Verl. Verlag Verlag publisher = publ.
Vorw. Vorwort Vorwort preface = pref.
z. B. zum Beispiel zum Beispiel e.g. = exempli gratia = for example
Zeichn. Zeichnung Zeichnung illustration = ill.

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 15.10.2010

 

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