IfH > Lehre > Diplomarbeiten > Leitfaden

 

 

Leitfaden zum Erstellen von schriftlichen Arbeiten

z.B. Diplomarbeiten

 

Große Teile unseres Leitfadens wurden dem entsprechenden Gegenstück des Institutes für Massivbau und Baustofftechnologie (Abteilung Baustofftechnologie) entnommen, dem wir an dieser Stelle für die Bereitstellung recht herzlich danken möchten.

 

Guideline for project papers and oral presentations (english)

 

 

 

Generelles

Diplomarbeiten sind ein wichtiger Bestandteil eines Studiums und gelten auch als ein Nachweis für ein erfolgreiches Universitätsstudium. Mit der Anfertigung der Diplomarbeit soll der Studierende zeigen, dass er eine entsprechende Aufgabe nach wissenschaftlichen Methoden selbständig bearbeiten kann. Bei Bewerbungsgesprächen wird häufig nach der Diplomarbeit gefragt, die dann gegebenenfalls auch vorzulegen ist. Es ist somit selbstverständlich, dass die Diplomarbeit neben einer guten inhaltlichen Ausarbeitung auch formal korrekt und optisch gut gestaltet ist. Eine Hilfe hierfür sind die hier vorgestellten Anleitungen zur Erstellung schriftlicher Arbeiten.

Das Aussageniveau der Diplomarbeit soll dem Leserkreis angepasst sein. In der Berufswirklichkeit hat man es mit einem Publikum zu tun, also mit Zielgruppen, die es zu informieren und richtig anzusprechen gilt. Die Zielgruppen einer Diplomarbeit sind Fachleute, in der Regel der unmittelbare Anleiter der Arbeit, die beiden Gutachter und oft auch andere Studierende, die sich über ein Thema oder die Art seiner Bearbeitung informieren und ein Urteil bilden möchten. Um eine Vorstellung vom möglichen Aussageniveau einer Diplomarbeit zu erhalten, ist es daher informativ, sich vorab eine Publikation in einer guten wissenschaftlichen Zeitschrift anzusehen.

 

Vorleistung: Abgeschlossenes Grundfachstudium

 

Fristen / Dauer: Die Zeitdauer für die Anfertigung der Diplomarbeit beträgt dreizehn Wochen. Mit Zustimmung des Prüflings kann insbesondere bei experimentellen Untersuchungen und Entwurfsarbeiten der Zeitraum auf achtzehn Wochen ausgedehnt werden. Die Zeitdauer kann auf Antrag des Prüflings vom Aufgabensteller um höchstens vier Wochen verlängert werden. Eine weitere Verlängerung auf höchstens sechsundzwanzig Wochen bedarf der Zustimmung der Hauptprüfungskommission. Die Diplomarbeit ist fristgerecht beim Aufgabensteller abzuliefern. Ausgabe- und Abgabetermin der Diplomarbeit sind aktenkundig zu machen. Bei nicht fristgerechter Abgabe wird die Diplomarbeit mit "nicht ausreichend" benotet, es sei denn, dass der Prüfling die Fristüberschreitung nicht zu vertreten hat. Die Diplomarbeit ist innerhalb eines Monats nach Abgabe durch einen Vortrag abzuschließen. Die Diplomarbeit ist vom Aufgabensteller und einem zweiten Prüfenden gemäß § 13 Abs. 2 zu benoten. Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten.

 

Thema: Wird möglichst unter Berücksichtigung der Wünsche des Prüflings gestellt. Das Thema muss so beschaffen sein, dass eine Bearbeitung innerhalb der vorgesehenen Zeitdauer möglich ist. Das Thema kann nur einmal und nur aus triftigen Gründen unter Einwilligung der Hauptprüfungskommission zurückgegeben werden. Die Rückgabe ist nur vor Ablauf des ersten Drittels der vorgesehenen Zeitdauer möglich. Auf Antrag sorgt die Hauptprüfungskommission dafür, dass der Prüfling rechtzeitig ein Thema für die Diplomarbeit erhält. Zu den Themen.

nach oben

Verfahrensablauf

Die Diplomarbeit wird in der Regel in der gewählten Vertiefungsrichtung angefertigt. Sie kann jedoch auch in anderen Vertiefungsrichtungen oder anderen Studiengängen der Fakultät und selbst außerhalb der Fakultät angefertigt werden. Letztere Möglichkeit ist jedoch an die Zustimmung der Hauptprüfungskommission gebunden. Nähere Einzelheiten regelt die Diplomprüfungsordnung.

Hat man sich nach Absprache mit dem Betreuer für ein Thema entschieden, beginnt die Bearbeitungszeit durch die Ausgabe der Aufgabenstellung. Mit der Ausgabe der schriftlichen Aufgabenstellung muss der Prüfungsschein beim Betreuer abgegeben werden, damit die Arbeit beim Dekanat angemeldet werden kann.
In Absprache mit dem Betreuer wird ein Termin für den "Kick Off / Exposé" ausgemacht. Dies ist eine kurze Präsentation der Arbeit durch den Studenten (ca. 10 min) nach einer ersten Bearbeitungszeit von ca. 2 Wochen, in der über den geplanten Ablauf der Arbeit (schriftliche Anfertigung eines detaillierten Zeitplans) und erste Überlegungen und Ergebnisse unformal vor Mitgliedern des Institutes berichtet wird. Dies dient im wesentlichen dazu, sich zu zwingen, sich frühzeitig Gedanken über die Struktur der Arbeit zu machen, was ein wesentlicher Schritt zum Erfolg ist! Außerdem können dabei "Sackgassen" in den eigenen Überlegungen aufgedeckt werden, die zu beschreiten sonst viel Zeit gekostet hätte.
Es sind 3 gebundene Exemplare abzugeben, die vom Sekretariat entgegen genommen, mit dem Abgabedatum versehen und abgezeichnet werden. Zudem freut sich sicherlich jeder Assistent, wenn auch er ein Exemplar der von ihm betreuten Arbeit erhält. Es hat sich außerdem für die Studierenden bewährt, auch für sich selbst gleich eine größere Anzahl Arbeiten anzufertigen (2 bis 4), da eine erneute Anfertigung Jahre später oft viel zeitaufwendiger ist. Über die gedruckten Exemplare hinaus gehend ist dem Betreuer die Arbeit in elektronischer Form (auf CD-ROM) zu übergeben. Ein Inhaltsverzeichnis des Datenträgers ist im Anhang erwünscht.

Der Fakultät ist nach Abgabe ein ausgefüllter Evaluierungsbogen direkt zuzusenden (das Institut und die Betreuer haben keinen Zugang zu diesen Informationen).

Ist eine Verzögerung der Abgabe absehbar, sollte unbedingt im Voraus eine Rücksprache mit dem Betreuer erfolgen, ggf. ist auch ein Antrag bei der Hauptprüfungskommission zu stellen!
Die Festlegung eines Termins für einen Vortrag geschieht ebenfalls am Tag der Abgabe. Ein Vortrag ist obligatorisch. Die vorgesehene Vortragsdauer beträgt 20 Minuten, an die sich eine ca. 10-minütige Diskussion anschließt. Es ist als eine wesentliche Aufgabe anzusehen, die Zeit auch einzuhalten!

 

Zum Zeitbedarf

Versuchsanordnung und Messmethodik sollten vor Beginn der Arbeit geprüft zur Verfügung stehen.

Die Zeit für das eigentliche Schreiben der Diplomarbeit lässt sich in groben Zügen kalkulieren. Angenommen, vor der offiziellen Ausgabe des Themas haben schon einige Vorarbeiten, z. B. ein Literaturstudium und Vorversuche stattgefunden, um den Rahmen und die Realisierbarkeit der Arbeit abzuschätzen. Dann kann für die zeitliche Disposition von folgenden Erfahrungswerten ausgegangen werden:

  • Für die Einarbeitung in eine engere Thematik (Theorie, Stand der Forschung, Methodikfragen) sind mindestens vier Wochen anzusetzen. Für redaktionelle Bearbeitungen des Entwurfs (Endredaktion, Reinschrift, Binden usw.) werden etwa drei Wochen benötigt. "Gute" Schreiber schaffen pro Tag zwei bis vier Seiten Text, der in die Endfassung eingeht. Aber man kann nicht jeden Tag schreiben, z. B. weil Überarbeitungen oder weitere Datenanalysen notwendig werden, um beim Abfassen der Arbeit neu auftauchende Fragen beantworten zu können. Für die Entwurfsfassung können erfahrungsgemäß etwa fünf Wochen angesetzt werden.

  • Für die Durchführung und Auswertung von empirischen Untersuchungen sollte für Unvorhergesehenes, z. B. Ausfall von Geräten, Probleme aller Art mit der Datenverarbeitung und mit Computern, ein kalkulatorischer Zuschlag von 25% der geplanten Zeit (Schlupfzeit) eingerechnet werden. Um den Zeitbedarf für Datenanalysen realistisch abschätzen zu können, lassen sich Ergebnisse einer Voruntersuchung oder simulierte Daten vor Beginn der Bearbeitungsfrist zu Modellrechnungen benutzen.

nach oben

Bearbeitung / Formatierung

Die Arbeit ist in deutscher oder englischer Sprache anzufertigen.

Der Text sollte fließend lesbar sein. Schreiben Sie prägnant. Korrekte Verwendung der Fachbegriffe beweist die Qualität der Arbeit. Die ,,Ich"-Form ist in deutschen wissenschaftlichen Texten nicht üblich, besser Passiv oder im Notfall: der Autor oder die Autorin. Tipp: Lassen Sie den Text von einer anderen Person kritisch auf Sprachfehler hin lesen.

Textverarbeitungsprogramme sind keine Schreibmaschinen! Nutzen Sie deren eigentliche Vorteile

(Layoutvorlagen, automatische Nummerierung von Überschriften, Abbildungen, Formeln, automatische

Verzeichniserstellung incl. Seitenzahlen, automatisch aktualisierte Querverweise, Rechtschreibkorrektur,

Silbentrennung,... ).

Wissenschaftliche Texte werden oft mit dem Formatierungssystem LATEX erstellt. Eine Stilvorlage sowie

Vorlagen für die Schautafel sind am Institut erhältlich.

 

Vorlagen für englische Arbeiten:

 

  Default project paper (MS Word)

  Default oral presentation (MS PowerPoint)

 

Vorlage für deutsche Arbeiten:

  Download der Vorlage (*.doc)

 

Orthographie: Auf dieser Stufe kein Thema; in einer Arbeit zur Erlangung eines akademischen Grades gibt es keine Rechtschreibfehler (neue Rechtschreibung).


Stil: Achte auf Pleonasmen (bei der Wortwahl), auf Redundanzen (im Denkablauf). Verwende eine eingeführte Bezeichnung oder Benennung konsequent; vermeintliche Abwechslung stiftet hier eher Verwirrung. Achte auf logische Abläufe, auf gleich bleibende "Richtung" bei der Beschreibung (z. B. immer von oben nach unten, von vorne nach hinten, von älter zu jünger).


Vermeide nach Möglichkeit: Substantivierungen [messen <- Messung durchführen, nachweisen <- den Nachweis erbringen], Füllwörter [nun, doch, wohl, aber, besonders, vor allem, auch, so], ungenaue Angaben [häufig, oft, sehr, ab und zu, gerne einmal, kaum, nicht immer].


Vermeide Schwulst: Das Aufmotzen von Wörtern mit Präfixen und Suffixen [zeigen -> aufzeigen] oder die unnötige Anwendung von Superlativen und Elativen "...unterschiedlichster Ausprägung", "...weitestgehend".

Lesen Sie vor der Abfassung der Arbeit ein gutes deutsches Buch!

  • Zeilenabstand nicht zu klein, damit der Text noch gut lesbar ist. Richtgröße 1,5-fach

  • Für die Schriftgröße gelten analoge Überlegungen: z.B. Times New Roman - 12 pt oder Arial - 11 pt

  • Rand nicht zu klein wählen (>= 2 bis 2,5 cm)

  • Ausrichtung: Blocksatz

Abbildungen, Diagramme und Tabellen:

Bei Diagrammen/Abbildungen sind Abszissen und Ordinaten genau zu beschriften (Angabe von Variablen und Einheiten). Unter jeder Abbildung bzw. Tabelle muss deren Nummer (separate Durchnummerierung der Abbildungen und Tabellen ist erforderlich!) und eine Erläuterung sowie gegebenenfalls deren Quelle angegeben werden, auch wenn sie modifiziert wurden, also z.B.: Abb. 2.8: Einleitungsbauwerk an der Alb in Karlsruhe (Quellenname, 1993). Abbildungen müssen gut erkennbar sein, ansonsten sollte man besser darauf verzichten! Sie müssen schnell erfassbar, lesbar und auf das Wesentliche reduziert sein. Ihre Schlussfolgerungen aus einer Abbildung sollten in dieser leicht erkennbar sein. Abbildungen, die im Vergleich betrachtet werden sollen, müssen gleiche Maßstäbe aufweisen (unterschiedliche Maßstäbe täuschen falschen Sachverhalt vor!).

Auf jede Abbildung/Tabelle sollte im Text hingewiesen werden (in der Nähe der Abbildung). "Besser eine einfache Handskizze als eine überfrachtete AutoCAD-Zeichnung"

 

Statistik

In fast allen Arbeiten müssen die im Studium erlernten Methoden der Statistik und Ausgleichungsrechnung angewandt werden. Eigenschaften einer Fehlerverteilung lassen sich auf viele Arten darstellen: Standardabweichung, maximaler Fehler, Histogramm der Fehlerverteilung, prozentualer Anteil von Fehlern über einer festgelegten Grenze usw. Welche dieser Darstellungsarten (ggf. mehrere) sind für Ihre Ergebnisse geeignet? Wo nötig, bitte statistische Tests anwenden (ist Ihr Ergebnis signifikant?).

 

Formeln

Benutzen Sie einheitliche Variablenbezeichnungen über den ganzen Text (hierauf besonders achten, wenn Formeln aus verschiedenen Quellen übernommen werden, bzw. auch in Abbildungen). Jeder Variablenname muss im Text bei seiner ersten Erwähnung erklärt werden (mit Maßeinheit). Alle Variablen müssen im Verzeichnis der verwendeten Formelzeichen enthalten sein. Alle Formeln erhalten eine Formelnummerierung.

 

Eigene Software, Programmquelltexte

Jedes Programm oder Unterprogramm wird in einem Programmablaufplan dargestellt. Dieser soll Datenfluss und Zusammenspiel aller Komponenten veranschaulichen. Quelltexte müssen eine umfangreiche Kommentierung enthalten: alle Variablen erklären, Eingangsgrößen und Rückgabewerte von Unterprogrammen dokumentieren, Quellen für Algorithmen aufzeigen (z.B. Verweis auf Formeln in der Diplomarbeit)

Quelltexte bitte auf CD-ROM (oder Diskette) allen Kopien der Arbeit beilegen. Programmtexte müssen nicht noch einmal in gedruckter Form beigefügt werden.

 

Umfang der Diplomarbeit

Etwa 50 bis 80 Textseiten sind ein angemessener Umfang für eine Diplomarbeit. Die Seitenzahl leitet sich aus verschiedenen Gesichtspunkten ab; neben dem Argument der begrenzten Zeit ist dies vor allem: Ein interessierter Leser möchte durchaus umfassend informiert werden, jedoch nicht mehr lesen müssen als unbedingt notwendig. Das allgemeine Informationsangebot ist heute außerordentlich groß. Daher tendieren Personen, die berufsbedingt viel lesen müssen, dazu, Texte daraufhin zu prüfen, ob sie sie wirklich lesen sollen oder können. Kürzere Texte haben daher größere Aussichten, bald gelesen und damit rezipiert zu werden.

nach oben

Gliederung

Der Aufbau des Textteiles ist je nach Art der Themenstellung variabel. Prinzipiell lassen sich dabei drei Arten unterscheiden: experimentelle, numerische/theoretische Arbeiten und Literaturarbeiten.
Innerhalb des Kapitels wird der Text in sinnvolle, in sich geschlossene Abschnitte (sections) gegliedert. Titel-Hierarchie einfach gestalten: Mit Untertiteln versehene Unterteilungen sind möglich. Sie werden ebenfalls nummeriert (3.1., 3.2., 3.3. usw.). Als weitere Abstufung ist höchstens nochmals eine Unterteilung sinnvoll (3.1.1., 3.1.2., 3.1.3. usw.).

* Titel

* Aufgabenstellung (Original ins Original)

* Erklärung (Handsigniert)

* Englisches Abstract UND Deutsche Synopsis

* Inhaltsverzeichnis

* Einleitung
* Grundlagen

* Ansätze / Annahmen
* Methoden und Material (theoretisch, numerisch, praktisch, literarisch)
* Ergebnisse

* Diskussion
* Schlussfolgerungen und Ausblick
* Literaturverzeichnis

* ggf. Anlagen (Software, Originaldaten, Rohdaten,... auch auf CD-ROM)

 

Titelblatt

Hier sollte das Institut für Hydromechanik genannt werden, Thema, BearbeiterIn, BetreuerIn, Abgabetermin

 

Einverständniserklärung

Folgender Text auf einer Seite: Hiermit versichere ich, die vorliegende Diplomarbeit selbständig verfasst und

keine weiteren als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt zu haben. 

Ich erkläre mich (nicht) damit einverstanden, dass meine Diplomarbeit in eine Bibliothek eingestellt oder kopiert wird.

 

Abstract (in englischer Sprache) UND Synopsis (in deutscher Sprache):

Übersicht über die Arbeit. Soll nicht eine bloße Übersetzung der Zusammenfassung sein. Auch wichtige Punkte aus der Einleitung, den Methoden und der Diskussion können erwähnt werden. Keine Hinweise auf Tab. und Abb. Ein Abstract soll in sich geschlossen und abgeschlossen sein. Sinn: Ergebniszusammenfassung für einen ersten Überblick über den Inhalt (neue Erkenntnisse) Ihrer Arbeit. Ein einleitender Abschnitt zur Themenerläuterung und -abgrenzung ist von Vorteil.

Maximale Länge: 0,5 bis 1 Seite.

 

Einleitung

Ein kurzes Kapitel, welches (etwas ausführlicher als die Aufgabenstellung) vom Allgemeinen an die eigentliche Fragestellung heranführt und gegebenenfalls die Motivation zur Arbeit erläutert.

Ausgangslage, gegenwärtiger Wissensstand, klar umrissene Problemstellung, eventuell ein Hinweis auf auseinander gehende Meinungen. Ziel der Arbeit. Kein historischer Abriss, keine theoretischen Auseinandersetzungen. Nur als unterster Abschnitt, ohne Titel, eine Danksagung (Acknowledgments) an die Personen oder Institutionen, welche entscheidend mitgeholfen oder Material zur Verfügung gestellt haben. Für körperliches Wohl sorgende Freunde und moralische Aufrichter oder bloße Manuskript-Durchleser werden nicht erwähnt, auch wenn sie über einen großen Namen verfügen. Gedankt werden soll für entscheidende geistige Mitarbeit, eingebrachte Ideen, Beiträge zur Deutung der Befunde.

 

Grundlagen

Hier sollen ausgewählte Grundlagen erläutert werden, die zum Verständnis der konkreten Fragestellung beitragen. Nur Stoff, der im folgenden angewendet wird, soll hier erläutert werden.

 

Methoden und Material

Dieser Teil ist kurz zu halten und beinhaltet eine Beschreibung wiederkehrender Analysemethoden oder Berechnungsmethoden. Meist zwei einfach auseinander zuhaltende Abschnitte über die bearbeiteten Ansätze und Annahmen, wie man zu den Resultaten gekommen ist (Hilfsmittel, Vorgehen, technische Ausrüstung, Aufwand). Allgemein zugängliche, bekannte Methoden werden nur erwähnt, nicht beschrieben (z.B. die Durchflussmessung mit einem Flügelrad). Unterkapitel sind nötig, wenn z.B. eine Sammlung von Definitionen, Begriffen, neu festgelegt wird oder wenn ein Untersuchungsgebiet beschrieben werden muss. Ein eigenes Hauptkapitel ist nur erforderlich, wenn dazu eigene Daten vorhanden sind (z.B. im Untersuchungsgebiet erhaltene Temperaturkurven, Niederschlagsreihen, Sauerstoff-Messreihen usw.) und diese für die Arbeit relevant sind.

Nur bei methodischen Neuentwicklungen muss detailliert berichtet werden.

 

Ergebnisse

Als Ergebnisse sind die aufgeführten Versuche und Beobachtungen zu erläutern. Hierbei sind vorzugsweise aufbereitete Daten graphisch oder tabellarisch darzustellen. Rohdaten können ggf. in einem Anhang angefügt werden. Nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich das Zentrum der Arbeit. Aus dem Text muss klar hervorgehen, worauf sich eine Aussage stützt. Keine unbelegten, schwammigen Aussagen, keine Gemeinplätze. Auch ein "Misserfolg" ist ein Ergebnis, vielleicht nur nicht das erwartete. Zum Text: Gewissermaßen eine Gratwanderung ist das Besprechen von Tabellen und Abbildungen. In keinem Fall darf der Inhalt der Legende im Text wiederholt werden (Tages-Anzeiger-Stil). Auch der Inhalt der Abbildungen und Tabellen selbst, ihre Aussage wird im Text nicht wiederholt.

 

Diskussion

Die Diskussion ist das eigentliche Kernstück der wissenschaftlichen Arbeit. Hier werden die Daten bewertet. Im Idealfall erfolgt eine Gegenüberstellung mit Literaturergebnissen (sofern vorhanden). Sind Übereinstimmungen zu erwarten, wie können Abweichungen erklärt werden? Was bedeuten die neuen Erkenntnisse? Begründungen, Aufdecken der Kontroversen, Dialog mit Opponenten, aber keine abfälligen Rundumschläge. Die Diskussion soll die am Ende des Einleitungsteils aufgeworfenen Fragen im Hinblick auf die Ergebnisse erörtern. Am Ende des Diskussionsteils sollte ein Fazit stehen.


Schlussfolgerungen und Ausblick

Die Zusammenfassung sollte in übersichtlicher Form die wesentlichen Inhalte und die erzielten Ergebnisse bzw. die gewonnenen Erkenntnisse einschließlich erarbeiteter Folgerungen wiedergeben. Der Ausblick gibt Auskunft über Fragen für zukünftige Arbeiten, welche sich aus den (neuen) Erkenntnissen ergeben.

Die Zusammenfassung enthält die wesentlichen theoretischen Annahmen und leitenden Fragestellungen der Untersuchung, Angaben zum methodischen Vorgehen und ggf. zur statistischen Analyse, die Hauptergebnisse (z. B. in Thesenform) und Schlussfolgerungen. Hinweise auf Tabellen und Abbildungen sind nicht gestattet, ebenso wird nicht auf Literaturstellen verwiesen. Die Zusammenfassung darf nichts enthalten, was nicht in der Arbeit zu finden wäre. Die Floskel: "Die Resultate werden diskutiert" ist überflüssig, da sie nichts enthält, was über das Inhaltsverzeichnis hinausgeht.

Die Zusammenfassung sollte so abgefasst werden, dass ein Leser am Ende sagt: Diese Arbeit möchte ich mir jetzt noch genauer anschauen, sie verspricht interessant zu sein. Der Umfang kann bei etwa zwei Seiten liegen.

 

Literaturverzeichnis

Es ist ein Gebot wissenschaftlichen Arbeitens, die Herkunft aller Tatsachen und nicht selbst entwickelter Gedanken zu belegen. Alles Übernommene ist mit einer Quellenangabe zu versehen. Die Zitierweise wird in der Praxis unterschiedlich gehandhabt. Entscheidend ist, dass die Quellenangabe eindeutig ist und dem Leser das Auffinden der Textstelle bzw. der Daten ermöglicht. Nach dem Prinzip: Möglichst wenige Arbeiten, aber alle wichtigen erwähnen. Keinesfalls krampfhaft nach weiterer Literatur suchen, welche noch irgendwie eingebaut werden könnte. Das Literaturverzeichnis ist unter keinen Umständen ein Nachweis für immense Leseleistung während des Studiums. Nehmen Sie nur solche Quellen auf, die Sie selbst in den Händen gehalten haben (keine Quellenangaben aus ,,zweiter Hand"!).  Zitieren Sie nur dann aus Diplomarbeiten, wenn sie sich auf dort originär gewonnene Daten, Erfahrungen, Produkte beziehen. Beim Zitieren von oder dem Abschreiben aus Diplomarbeiten bitte Vorsicht walten lassen. Diese enthalten noch mehr Fehler als Veröffentlichungen im Allgemeinen.

Die Literaturzitate werden alphabetisch (Mehrfach-Nennungen des gleichen Autors auch zeitlich) geordnet.

Das saubere Zitieren ist eine der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Im allgemeinen wird zwischen wörtlichen und sinngemäßen Zitaten unterschieden. Ein wörtliches Zitat erhält am Beginn und am Schluss ein Anführungszeichen, danach eine Quellenangabe. Sinngemäße Zitate sind den wörtlichen vorzuziehen.

Im Text werden Literaturstellen z.B. in Klammern stehend zitiert, in denen Name und Jahr der Veröffentlichung, also: (Brunk et al., 1996), stehen. Die Literaturstellen sind im Literaturverzeichnis am Ende des Textteiles der Arbeit vollständig und sorgfältig anzugeben, z.B.:
 

Brunk, B., Weber-Shirk, M., Jensen-Lavan, A., Jirka, G.H. and Lion, L.W., 1996, "Simulating Turbulence and Sedimentation in Natural Hydrodynamic Systems by Means of a Differential Turbulence Column", J. Hydraulic Engineering, 122,7, 373-380

 

Hierbei wurde zum schnelleren Auffinden der Publikation das Journal unterstrichen dargestellt. Bei Büchern würde man den Titel unterstreichen, bei Dissertationen die Universität bzw. das Institut.

nach oben

Vortrag

Sinn: Präsentation der ihrer Arbeit zugrunde liegenden Problematik, ihrer Herangehensweise und Ergebnisse; insbesondere für diejenigen, die ihre Arbeit nicht gelesen haben. Zeitlicher Umfang: 20 Minuten, anschließende Diskussion. Aufgrund der knappen Zeit müssen sie aus ihrer Arbeit das Wichtigste selektieren; lassen sie lieber Einzelheiten weg, als dass Sie ihren Vortrag überfrachten. Präsentation mit Overhead-Projektor, Videobeamer, ggf. auch Tafel, Diaprojektor, ... Organisieren Sie sich bitte alle benötigten technischen Hilfsmittel. Prüfen Sie deren Funktionsfähigkeit! Vortragsgliederung ähnlich wie die Gliederung ihrer Arbeit.

Erstellen von Folien: Folien dienen der optischen Unterstützung des von Ihnen Vorgetragenen.

– Schriftgröße: min. 18pt (Denken Sie an die Zuhörer in der letzten Reihe!)

– Titelfolie mit Thema, Name, ggf. kurze Gliederung

– keine ausformulierten Sätze (kann keiner so schnell lesen), nur Stichworte

– Farbige Folien können ,,trockene" Themen gut auflockern. (Unterstreichungen, Markierungen, Hervorhebungen in Grafiken)

– Bieten Sie dem Publikum ständig optische Reize, d.h., halten Sie keine längeren Monologe

ohne optische Unterstützung. Alle Inhalte des Vortrags müssen sich auch in den Folien

wiederfinden. Bei Grafiken, Diagrammen, Tabellen: erläutern Sie zuerst den Aufbau der Abbildung (z.B.: Ein-

heiten und Skalierung der Achsen), anschließend das, was dargestellt ist (z.B.: Kurvenverlauf in

Worten wiedergeben). Interpretieren Sie nun den Sachverhalt. Denken Sie immer daran: Sie haben die Abbildung schon oft betrachtet, Ihr Publikum hat sie wahrscheinlich noch nie gesehen.

Formulieren Sie ihren Vortrag nicht Wort für Wort aus und lesen Sie bitte nicht einen vorformulierten Text ab. Besser: nutzen Sie die Stichworte auf den Folien als roten Faden und sprechen Sie frei. Üben Sie ihren Vortrag mehrfach vor der Verteidigung (sich laut vorerzählend).

 

Poster

Freiwillig!!!!! Am besten zum Vortrag!

Sinn: visuell orientierte Darstellung der Ergebnisse Ihrer Arbeit zum Aushang.

Inhalt: kurze Einführung in das Thema und wichtigste Ergebnisse

Gestaltung: nicht mehr als 50% Text, besser Fotos, Grafiken etc.

nach oben

Betreuung

Der Studierende wird im Rahmen seiner Diplomarbeit von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter und einem Professor des Instituts betreut. Der Betreuer steht dem Studierenden während der Zeit der Anfertigung der Diplomarbeit als Diskussionspartner zur Verfügung, die Arbeit jedoch muss selbstverständlich vom Studierenden gemacht werden!


Was tun bei Schwierigkeiten?Grundsätzlich gilt, dass der jeweilige Betreuer über den Fortgang der Arbeit, die Verzögerungen gegenüber dem Arbeitsplan und Schwierigkeiten regelmäßig informiert werden sollte. Der regelmäßige Kontakt erlaubt es, frühzeitig auf Schwierigkeiten zu reagieren.

Ergeben sich Schwierigkeiten, die nicht gemeinsam mit dem Betreuer ausgeräumt werden können, sollte ein Gespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter gesucht werden. Weitere Ansprechpartner bei Schwierigkeiten und Problemen mit der Diplomarbeit sind der Studiendekan im Fach Psychologie und die Studienkommission (mit 4 studentischen Mitgliedern). Es ist Aufgabe des Studiendekans und der Studienkommission, Belange, die das Studium betreffen, zu klären und zu regeln (Universitäts-Gesetz, § 24(5): " (...) und sorgt für Abhilfe bei Beschwerden im Studien- und Prüfungsbetrieb.").

nach oben

Bewertung

Die Aufgabenstellungen für Diplomarbeiten kommen aus unterschiedlichen Bereichen und erfordern eine Bearbeitungsweise, die an das jeweilige Projekt angepasst ist. Daher ist es schwierig eine Diplomarbeit zu bewerten. Üblicherweise werden Checklisten verwendet, die Qualitätsmerkmale enthalten wie Kreativität, Eigeninitiative, Selbständigkeit, systematische Vorgehensweise, Vollständigkeit, Verständlichkeit der Darstellung, äußere Form usw.. Eine rein mathematische Auswertung dieser Einzelkriterien wird jedoch oft dem Gesamteindruck einer Diplomarbeit nicht gerecht. Um eine transparente und nachvollziehbare Bewertung zu ermöglichen, sollen daher folgende verbalen Beschreibungen der erbrachten Leistungen und deren Benotungen dienen:

 

1,0 (sehr gut): sehr hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Kreativität; ausdrucksstarke und prägnante Dokumentation;

1,3 (sehr gut)

 

1,7 (gut)

2,0(gut) es wurde alles richtig gemacht; die Aufgabenstellung wurde komplett erfüllt; die Dokumentation ist übersichtlich, klar und verständlich;

2,3 (gut)

 

2,7 (befriedigend)

3,0 (befriedigend) nach anfänglichen Schwierigkeiten, gute Projektbearbeitung; unterstützt durch den Betreuer wurden gute Ergebnisse erzielt; die Darstellung ist vollständig und weitgehend fehlerfrei;

3,3 (befriedigend)

 

3,7 (ausreichend)

4,0 (ausreichend) unter genauer Anleitung wurden die Projektphasen abgearbeitet; die wesentlichen Punkte der Aufgabenstellung wurden erfüllt; die Dokumentation ist nach mehrmaligen Korrekturen akzeptabel;

 

5,0 (nicht ausreichend) Die Arbeit kann nicht als Diplomarbeit anerkannt werden. Wird die Diplomarbeit von einem der Prüfenden mit "nicht ausreichend", vom anderen Prüfenden aber mit "ausreichend" oder besser benotet, so entscheidet die Hauptprüfungskommission unter Hinzuziehung eines dritten Prüfenden über die endgültige Benotung. Die Diplomarbeit kann bei einer Benotung mit "nicht ausreichend" nur einmal wiederholt werden. Eine Rückgabe des Themas in der in Absatz 5 DPO genannten Frist ist jedoch nur zulässig, wenn der Prüfling bei der Anfertigung seiner ersten Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.

 

Kriterien die als Leitlinie dienen:

  1. Arbeitsweise (30%)

    Eigene Ideen, Initiative, Selbstständigkeit, Engagement, Leistungsvermögen (Resultat-Bearbeitungszeit), Sorgfältigkeit, zweckmäßige und logische Erarbeitung des gestellten Aufgabenziels

     

  2. Inhalt (40%)

    Aufgabe erfasst, korrekt und vollständig bearbeitet. Aufzeigen des bisherigen Erkenntnisstandes (Stand der Forschung) und ihre Anwendung auf das gestellte Problem, Klarheit über das richtige Erfassen der Randbedingungen und Abgrenzung der Aufgabenstellung. Darstellung, Diskussion und Bewertung der Ergebnisse: Zusammenfassung von Messergebnissen, Fehlerbetrachtung (experimentelle / numerische Arbeit), Plausibilität, Schlussfolgerung; kritische Bewertung und Vergleich verschiedener theoretischer Sachverhalte im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit, praktische Relevanz, Ausblick.

     

  3. Ausarbeitung (30%)

    Methodischer Aufbau und Gliederung. Klarheit der Formulierung, Logik der Darstellung. Äußere Form der Arbeit, einwandfreies Schriftdeutsch, Vollständigkeit von Verweisungen, Symbol- und Literaturverzeichnis, einheitliches, gängiges Maßsystem, Übersichtlichkeit der Tabellen und Abbildungen. 

nach oben

Literatur

  • GERHARD H. Jirka, Guide to write a paper, 1992 (PDF)

  • Scott A. Socolofsky, How to write a research journal article in engineering and science, 2004 (PDF)

  • Typing Mathematics for Engineers – a guide for the use of MS-Word, with a macro for inline equations for automatic numbering of equations, plus some comments on the desirability of LaTeX.

  • OHN MCNOWN; Lengths of papers, about introductions, abstracts and conclusions, Journal of Hydraulic Engineering 1996 (PDF)

  • Lucidity principles in brief (Michael McIntyre)

  • JAMES C. GARLANDER, Advice to beginning  physics speakers, Physics Today, July 1991 (PDF)

  • ROBERT A. NELSON, Guide for metric practice, Physics Today, August 1996 (PDF)

  • Andreas Ludwig, Vortragsleitfaden

  • FrankR.Kschischang, Giving a talk, University of Toronto

  • Mark D. Hill, Oral Presentation Advice

  • Eine etwas ausführlichere Broschüre "Schreiben im Studium" gibt es auch beim Zentrum für Information und Beratung, Karlstraße 40, 76133 Karlsruhe, Fon (0721) 608-4930, Fax 608-4902, Email: zib@zib.uni-karlsruhe.de

  • DAY, R.A. (1979): How to Write and Publish a Scientific Paper. isi press, Philadelphia.

  • FARR, A.D. (1985): Science Writing for Beginners. Blackwell, Oxford.
  • HEUER, W. (1986): Richtiges Deutsch. NZZ-Verlag'Zürich.
  • POENICKE, K. & I. WODKE-REPPLINGER (1988): Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten. Bibliograph. Inst., Mannheim (Duden Taschenbücher Bd. 21).
  • Höger, H. (1994). Schriftliche Arbeiten im Studium. Stuttgart: Kohlhammer.

  • Informationen für Doktoranden

Im folgenden ein paar Literaturhinweise, die Hinweise und Tips zur Erstellung und Durchführung von Vorträgen beinhalten:

nach oben

Literaturrecherche

Online Zeitschriften für Hydromechanik

Für den Fachbereich Bauingenieurwesen empfohlene Fachdatenbanken (Suche nach Literatur zu bestimmten Suchbegriffen, Ergebnisse sind meist in Abstracts zusammengefasst):

 
Science Citation Index Expanded (Web of Science) 
  • Inhalt: Zitatedatenbank für Naturwissenschaften und Technik allgemein
  • Berichtszeit: 1945 -
  • Hinweis: Wird laufend aktualisiert.
  • Zugang: Direkt
RSWB+ (enthält RSWB und ICONDA)  
  • Berichtszeit: 1976 -
  • Hinweis: Wird monatlich aktualisiert. .
  • Zugang: ReDI
Compendex 

Alle Fachdatenbanken der Uni-Bib

 

Wenn ihr eine Literaturliste aus den Fachdatenbanken erstellt habt und nun die Papers bestellen wollt geht Ihr am besten zu:

 

ZID - Zeitschrifteninhaltsdienst (Fernleihe oder LEA ermöglichen den Zugang zu den Papers)

 

LEA - Lokales Elektronisches Aufsatzliefersystem

 

Elektronische Zeitschriften-Bibliothek der Uni-Bib (von Uni-Rechner freigeschaltete Online Ausgaben)

nach oben

Sonstiges

 Hier sind die Übersetzungen einiger bekannter Abkürzungen aufgeführt.

Abkürzung Ausgeschrieben Bedeutung englisch
Abb. Abbildung Darstellung, Zeichnung, Foto fig. = figure
ad lib. ad libitum nach Belieben ad lib.
ca. circa etwa, ungefähr ca.
d.h. das heißt das heißt i.e.= id est = that is
entspr. entsprechend entspricht, entsprechend viz. = videlicet = namely
et al. et alii und andere, weitere et al.
Expl. Exemplar Stück Expl.
f. filius Sohn (bei Autoren) f.
f. folgende Seite folgende Seite f.
ff. folgende Seiten folgende Seiten ff.
Hrsg. Herausgeber Herausgeber ed. = editor, edition
in lit. in littera, in literis brieflich in lit.
in Vorb. in Vorbereitung wird demnächst veröffentlicht in press
Jg. Jahrgang Jahrgang vol. = volume
Jh. Jahrhundert Jahrhundert  
Kap. Kapitel Abschnitt  
l.c. loco citato an der erwähnten Stelle, d.h. wie bereits zitiert
 
Mskr., Ms. Manuskript als Manuskript oder kopierte Blätter erschienen
 
mündl. mündlich gesprochene Mitteilung  
N.N. nomen nominandum der zu nennende Name, noch unbekannt
 
Nr. Nummer, numero Nummer, numero no. =# = number
p. pagina Seite P. = page
p.a. pro anno pro Jahr, jährlich  
pers. Mitt. persönliche Mitteilung persönliche Mitteilung pers. comm. = personal communication
Tab. Tabelle Liste von Zahlen, Worten table = tab.
Taf. Tafel Tafel pl. = plate, aber auch table = tab.
usw. und so weiter und so weiter = etc., et cetera  
vergl. vergleiche vergleiche cf. = confer = compare
Verl. Verlag Verlag publisher = publ.
Vorw. Vorwort Vorwort preface = pref.
z. B. zum Beispiel zum Beispiel e.g. = exempli gratia = for example
Zeichn. Zeichnung Zeichnung illustration = ill.

nach oben

Checklist

 

   O   Vorleistung: Abgeschlossenes Grundfachstudium

   O   Dauer: Mind. 13 Wochen, max. 22 Wochen

O   Thema: Themen

   O   Prüfungszettel am Prüfungsamt holen und dem Betreuenden aushändigen

   O   Termin für Exposé (Gliederung, Zeitplan, erste Ergebnisse, Probleme,...; nach ca. 2 Wochen)

   O   Einverständniserklärung in Arbeit einfügen und unterschreiben!!

   O   Englisches Abstract und deutsche Synopsis nicht vergessen

   O   Mind. 3 Exemplare (auch auf CD-ROM)

   O   Evaluierungsbogen ausgefüllt direkt an Fakultät senden

   O   Termin für Diplomvortrag (möglichst nahe an Abgabe, 20min. Dauer)

nach oben


 15.10.2010

 

lehre@ifh.uka.de